13 März 2022

Ein Kommentar zu dem Video von Neverforgetnik

hier ist Niklas Video 



Hallo Niklas, danke für das Video.

Du hast Recht, Solidarität mit den kriegsführenden Ukrainern auf Kosten des letzten Restes unserer Wirtschaft ist Irrsinn. Auch wenn unsere Politiker behaupten, dass sei irgendwie moralisch, weil wir einen demokratischen europäischen Staat oder auch das Völkerrecht beschützen würden, dann stimmt nicht einmal das:
In der Ukraine haben echte Nazis mit Nazisymbolen das Militär und die Polizei übernommen. Sie haben in den letzten Jahren viele Journalisten und Politiker ermordet, die nicht genug auf der Russland-Hass Linie waren. Sie haben Statuen aufgestellt und Feiertage erklärt für den ukrainischen Massenmörder Stepan Bandera, einen Kollaborateur der deutschen SS, der selbst und dessen Truppen persönlich für viele Massaker an Juden, Polen und Russen verantwortlich war.
Auch heute noch sehen diese Bandera-Anhänger die Russen und die russisch-sprachigen Ukrainer als Untermenschen, was sie öffentlich im ukrainischen Fernsehen bekunden. Ukrainische Politiker, sogar aus dem bürgerlichen Lager, haben auch im Fernsehen gesagt, dass sie zwar die Krim und die Donbass-Provinzen zurückhaben wollen, aber ohne die russisch-sprachigen Menschen, die dort wohnen. Die würden sonst gleich wieder einen pro-russischen Präsidenten wählen.
Außerdem haben, besonders die Nazi-Batallions, in den letzten 8 Jahren konstant die ganze Zeit in den Donbass rübergeschossen und in der Ostukraine über 14000 Menschen getötet. In Odessa haben im Jahr 2014 Bandera-Anhänger Demonstranten, die gegen den rechtsradikalen Putsch in Kiew demonstriert hatten, in ein Gewerkschaftsgebäude gedrängt und dieses dann angezündet. Und diejenigen, die den Flammen zu entkommen versuchten, haben sie dann erschlagen.
Außerdem haben die Russen (vermutlich durch Agenten) Dokumente erhalten, aus denen ohne Zweifel hervorgeht, dass in einigen der 30 Biolabore, die von den Amerikanern in der Ukraine betrieben werden, in der Tat an biologischen Waffen geforscht wird, und dass in diesen riesige Mengen von höchstgefährlichen Pathogenen gelagert werden, die eine Tödlichkeit von bis zu 50% haben. Die Anfangssymptome dieser Pathogene sind zum Teil grippe-ähnlich, danach kommen bei manchen innere Blutungen und/oder tödliches Organversagen. Die Forscher haben auch nach Mechanismen gesucht, wie diese Pathogene heimlich verbreitet werden können.
Es wurde unter anderem an einem Fledermaus-Corona-Viren geforscht. (Auch das Virus SARS CoV2 stammt ursprünglich aus Fledermäusen. Ein Ausbruch einer noch tödlicheren Covid Epidemie in Russland, die sich von dort vermutlich auf ganz Europa ausbreiten würde, könnte dann einfach auf eine "neue gefährlichere Mutante" geschoben werden.
Es geht den obersten in unserer Regierung also in keinster Weise um Moral, die ist nämlich eindeutig auf der Seite der Russen, die sich vor dem Wahnsinn der westlichen Machthaber verteidigen.
Es geht darum, die deutsche Wirtschaft zu zerstören und damit nicht nur Deutschland sondern praktisch ganz Europa zu einem Armenhaus zu machen, so dass die amerikanische Elite auf dem geschundenen Rücken der Europäer sich gegen China besser durchsetzen und ihre Weltmachtstellung behalten kann. Ohne einen wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas würde das amerikanische Dollar-Finanzsystem zusammenbrechen, da die USA wegen ihrer enormen Rüstungsausgaben faktisch pleite sind.
Hier ist eine Übersetzung einer Erklärung zu den Dokumenten zur vermutlichen Bio-Waffen-Forschung in der Ukraine, die der Abgesandte Russlands vor dem UN-Sicherheitsrat gehalten hat:

08 März 2022

War geplant gewesen biologische Waffen von der Ukraine aus gegen Russland einzusetzen?

 


War der russische Angriff auf die Ukraine vielleicht doch gerechtfertigt?

Nach internationalem Recht gibt es ein Recht jedes Staates auf Selbstverteidigung. Das kann nur in Anspruch genommen werden, wenn der Staat zuvor angegriffen wurde oder ein Angriff unmittelbar bevorsteht.

Der Westen hat beim Irak-Krieg dieses Recht in Anspruch genommen, da der Irak angeblich chemische Waffen gehabt hätte, die Saddam Hussein unmittelbar einsetzen wollte und die auch unmittelbar angriffsbereit seien. Inzwischen wissen wir, dass es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gab, und wir wissen auch, dass der politischen Führung der USA und Großbritanniens dies auch bekannt war.

Von der Ukraine wissen wir mit absoluter Sicherheit, dass es dort biologische Labore gegeben hat, in denen unter US-Führung Forschung betrieben wurde. Das war kein Geheimnis und wurde auch zugegeben.

Inzwischen hat das russische Verteidigungsministerium allerdings von ihren Agenten erhaltene Dokumente veröffentlicht, in denen völlig klar wird, dass neben der legalen Forschung auch eindeutig biologische Waffenforschung betrieben wird. Ein Bereich dieser Labore, erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, bei einem regelmäßigen Briefing: 

"befasst sich mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu -für die Region spezifischen- potentiellen biologischen Kampfstoffen mit natürlichen, in Tieren vorhandenen, Erregern, die aber auf den Menschen übertragbar sind.

Beispielsweise führte das Pentagon seit 2021 das mit 11,8 Millionen Dollar finanzierte Projekt „Diagnose, Beobachtung und Prävention von Zoonosen (also von Tieren auf Menschen übertragbaren Krankheiten) in den Streitkräften der Ukraine“ durch.

In den Jahren 2020-2021 untersuchte das deutsche Verteidigungsministerium das hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber, Leptospirose, Meningitis und Hantaviren-Erreger im Rahmen der ukrainisch-deutschen Initiative für biologische Sicherheit an den Außengrenzen der Europäischen Union.

Unter dem Vorwand, Mittel zur Behandlung und Vorbeugung der Coronavirus-Infektion zu testen, wurden einige tausend Serumproben der infizierten Personen slawischer Ethnizität aus der Ukraine zum Walter Reed Army Institute of Research transportiert...

Nach unseren Daten findet gerade ein Notausstieg aus diesen biologischen Programmen statt. Die analysierten Dokumente bestätigen, dass das ukrainische Gesundheitsministerium seit dem 24. Februar beauftragt wurde, die Bio-Wirkstoffe in diesen Laboren vollständig zu vernichten.

Gleichzeitig zeigt die Analyse der Anweisungen an die Laborangestellten, dass das Liquidationsverfahren auf die unwiderrufliche Vernichtung der Bestände abzielt. Alles, was für die Fortsetzung der Umsetzung des militärisch-biologischen Programms notwendig ist, wurde offenbar bereits aus der Ukraine entfernt.

▪️Die Analyse der Akten im Zusammenhang mit der Zerstörung der Bio-Wirkstoffe zeigt, dass im biologischen Labor Lemberg mit Krankheitserregern von Pest, Milzbrand und Brucellose, in den Laboren von Charkow und Poltawa mit Krankheitserregern von Diphtherie, Salmonellose und Ruhr gearbeitet wurde.

Hier sind einige Beispiele: Allein in Lemberg gab es 232 Container mit dem Erreger der Leptospirose, 30 Container mit dem der Tularämie, 10 Container mit dem der Brucellose, und 5 Container mit dem Pesterreger wurden zerstört. Insgesamt waren es mehr als 320 Container. Die bürokratische Struktur und die übermäßige Anzahl von Biopathogenen weisen darauf hin, dass die Arbeiten im Rahmen militärbiologischer Programme durchgeführt wurden..."

...Die von den USA finanzierten Labore in der Ukraine haben auch mit Fledermaus-Coronaviren-Proben experimentiert, wobei die Forscher versuchten, einen "Mechanismus für die heimliche Verbreitung des tödlichen Erregers" zu entwickeln. 

 Konaschenkow erklärte, dass die US-Seite den Dokumenten zufolge plante, "im Jahr 2022 in der Ukraine Arbeiten zu Vogel-, Fledermaus- und Reptilienpathogenen durchzuführen, mit einem weiteren Übergang zur Untersuchung der Möglichkeit,  die Afrikanische Schweinepest und Milzbrand zu übertragen".

Laut Konaschenkow haben Wissenschaftler in der Ukraine auch die Möglichkeit untersucht, dass Krankheitserreger von Wildvögeln übertragen werden, die zwischen Russland und der Ukraine sowie anderen Nachbarländern hin- und herziehen.

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Zu den Fledermaus-Coronaviren-Experimenten gibt es zu bedenken, dass SARS-CoV2 in der Tat vor allem ein von Fledermäusen stammendes Virus ist. Falls ein Fledermaus-Corona-Virus modifiziert und durch einen "gain of function" Prozess noch tödlicher gemacht würde, dann könnte man es einfach als eine neue besonders gefährliche russische Variante ausgeben, soviel zur "heimlichen Verbreitung".

Weiterhin eine Anmerkung zum spezifischen Sammeln von Proben von "mit dem Corona-Virus infizierten Personen slawischer Abstammung": 

Im Jahre 1997 wurde in den USA der Think-Tank PNAC (Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert) gegründet. Die meisten Mitglieder dieses Think-Tanks sind dann im Jahr 2000 in die Bush-Regierung eingetreten.  Sie haben eine Papier für die amerikanische Außenpolitik verfasst, in dem sie erklärten, dass die USA unbedingt im 21. Jahrhundert eine "Full Spectrum Dominance" anstreben müsse, eine militärische und wirtschaftliche Überlegenheit in allen Bereichen. Sie empfahlen eine noch größere Aufrüstung und dabei sollte unter anderem auch die Entwicklung von biologischen Waffen kein Tabu sein, da man diese ja in der Zukunft auch direkt auf ethnische Volksgruppen abgestimmt, anwenden könne.



Leptospirose:

In etwa 90 % der Fälle verläuft die Leptospirose ähnlich wie eine Grippe. Den klassischen Verlauf findet man vor allem beim Morbus Weil, aber auch andere Leptospiren können einen schweren Verlauf hervorrufen. Im Blut des Wirtes vermehren sich die Leptospiren ein bis zwei Wochen, gelegentlich auch bis zu 26 Tage, bevor sich Symptome entwickeln. Diese bestehen aus Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen. Eine Bindehautentzündung sowie Waden- und Schienbeinschmerzen werden häufig beobachtet. Dieses Stadium (erste Phase) dauert etwa 3–7 Tage. Daraufhin folgt eine kurze Phase von 2–3 Tagen, in der es dem Patienten etwas besser geht.

Es schließt sich eine zweite, fieberhafte Krankheitsphase an, die 4 bis 30 Tage dauert. Dieser Zeitraum ist am ehesten Ausdruck einer Immunreaktion mit zirkulierenden Immunkomplexen, ausgelöst durch die Endothelschädigung. Bei der schweren Verlaufsform, dem Morbus Weil, kann es in dieser Zeit zu Schädigungen der Leber kommen. Beim Canicolafieber, das mittelschwer verläuft, steht eine Meningitis im Vordergrund, ebenso beim eher gutartig verlaufenden Feldfieber.

Schwerste Verlaufsformen findet man beim Morbus Weil, der mit Leber- und Nierenversagen einhergehen und bis zum Tod führen kann.


Tularämie 

Die Tularämie kann, meist über direkten Kontakt (etwa über kleine Hautdefekte), von lebenden oder toten Tieren auf den Menschen übertragen werden. Sie ist in Deutschland eine bei indirektem oder direktem Nachweis des Erregers meldepflichtige Zoonose. Der Verlauf der Erkrankung beim Menschen ist schwer und häufig lebensbedrohlich (die Letalität wird ohne Behandlung mit etwa 33 % angegeben), weshalb eine rechtzeitige Diagnosestellung von größter Bedeutung ist. In Mitteleuropa ist die Erkrankung sehr selten...

Die Inkubationszeit beträgt beim Menschen zwischen einem und zehn Tagen. Die Infektion kann über Kontakt mit infizierten Tieren[13] oder auch über Ektoparasiten (Mücken, Zecken) erfolgen. 


Brucolose

Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und drei Wochen bei akuten Verläufen, bis mehrere Monate bei latenten Erkrankungen.

Das Hauptsymptom ist Fieber, oft mit NachtschweißSchüttelfrost und Übelkeit.[5] Das Fieber hält bei akuten Verläufen eine bis drei Wochen an, ist aber von fieberfreien Intervallen unterbrochen. Dies hat zur Bezeichnung Febris undulans („wellenförmiges Fieber“) geführt. Bei chronischen Erkrankungen kann das Fieber auch über Monate anhalten. Bei einem Drittel aller Patienten finden sich eine Leber- und Milzschwellung.

Als fokale Organmanifestationen finden sich am häufigsten Knochen- und Gelenkinfektionen. Bei Kindern ist das Iliosakralgelenk am häufigsten betroffen, bei Erwachsenen finden sich eher bakterielle Entzündungen der Bandscheiben (Spondylodiszitis), wobei in 60 % die Lendenwirbelsäule betroffen ist und meist die Wirbel LWK 4 und LWK 5 beteiligt sind. Im Röntgenbild zeigen sich Veränderungen oft erst nach zwei bis acht Wochen, wobei es vor allem zu Erosionen der Deck- und Grundplatte der benachbarten Wirbelkörper im vorderen Bereich kommt. Die Infektion ist meist langsam fortschreitend mit lokalen akuten Schmerzen, in 43 % finden sich neurologische Auffälligkeiten und in 7 % kommt es zu Wirbeldeformierungen. Durch den langsamen Verlauf bilden sich um den Infektionsherd herum Verknöcherungen (periläsionale Spondylophyten).[6]

Weitere Organmanifestationen sind in 10 % urogenitale Entzündungen, z. B. eine Hodenentzündung. In weniger als 2 % entsteht eine Herzklappenentzündung. Sehr selten sind eine Hirnhautentzündung oder eine Lungenentzündung. Die lokalen Entzündungen sind in der Regel granulomatös und können denen bei einer Tuberkulose ähneln.

Viele akute Krankheitsverläufe heilen spontan ab, lediglich 5 % der Patienten erleiden einen Rückfall. Diese Rückfälle können bis zu zwei Jahre nach der Ersterkrankung auftreten. Daneben gibt es aber auch langwierige chronische Entzündungen mit oft unspezifischen Symptomen, auch psychischen Veränderungen wie Affektlabilität, Depression oder Schlaflosigkeit.


Pesterreger

Der Pesterreger wird von der Weltgesundheitsorganisation zu den zwölf gefährlichsten biologischen Kampfstoffen gezählt. Zu diesen sogenannten dreckigen Dutzend gehören auch die des Milzbrands und der Tularämie sowie Pocken-, Ebola- und Marburg-Viren.

Die Inkubationszeit liegt bei wenigen Stunden bis sieben Tagen. Die Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, starkes Krankheitsgefühl und Benommenheit. Später kommt es zu Bewusstseinsstörungen. Der Name Beulenpest stammt von den stark geschwollenen, sehr schmerzhaften Beulen (Bubonen oder Pestbeulen, die ein Paket geschwollener Lymphknoten des Sekundärkomplexes bilden können) am Hals, in den Achselhöhlen und in den Leisten (axilläre und inguinale Bubonen), die durch die Infektion der Lymphknoten und Lymphgefäße im Bereich des Flohbisses entstehen. Diese Beulen bzw. „Drüsenschwellungen“ können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen und sind aufgrund innerer Blutungen in den Lymphknoten blau-schwarz gefärbt. Die Geschwülste zerfallen, nachdem sie eitrig eingeschmolzen sind...

Es stehen Schutzimpfungen zur Verfügung, die aber eine Immunität lediglich für drei bis sechs Monate gewähren, und dies auch nur bei der Beulenpest, nicht aber bei der Lungenpest. Die Autoren Eberhard-Metzger und Ries weisen jedoch auf die schlechte Verträglichkeit dieser Schutzimpfungen hin. 

Forschungen, an denen das deutsche Verteidigungsministerium beteiligt war:

Hantaviren:

 Die Viren sind weltweit verbreitet und treten auch in Mitteleuropa auf und verursachen unterschiedliche Erkrankungen, dazu zählen schwere Lungenerkrankungen (Pneumonie), ein akutes Nierenversagen (nephrotisches Syndrom) oder hämorrhagische Fiebererkrankungen

Die menschlichen Erkrankungen verlaufen unterschiedlich schwer. Während die in Mitteleuropa auftretenden Puumala-Virus-Infektionen in weniger als 1 Prozent der klinisch auffälligen Fälle tödlich verlaufen, beträgt die Letalität bei Infektionen mit dem in Ostasien auftretenden Hantaan-Virus und mit dem auf dem Balkan zu findenden Dobrava-Virus bis zu 15 Prozent und bei den amerikanischen Hantaviren (Sin-Nombre-Virus, Andes-Virus und andere) etwa 30–40 Prozent.

Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber

Die Inkubationszeit liegt in der Regel zwischen einem und 13 Tagen. Die Symptome setzen plötzlich ein: Fieber (über fünf bis zwölf Tage konstant, biphasischer Verlauf), Schüttelfrost, Reizbarkeit, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Oberbauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Typisch sind eine Gesichtsrötung und ein GesichtsödemBindehaut- und Rachenrötung.

Bei einem Teil der Erkrankten stellt sich als Komplikation ab dem dritten bis fünften Tag eine hämorrhagische Verlaufsform ein: Darmblutungen, Bluterbrechen (Hämatemesis), Hautblutungen (bis hin zu Ekchymosen, kleinflächigen Blutungen), hämorrhagische Diathese.

Die Letalität (Sterblichkeit) ist abhängig vom Virusstamm und beträgt zwischen zwei und 50 Prozent. Man schätzt, dass in den Staaten der ehemaligen UdSSR etwa jeder fünfte Fall mit hämorrhagischen Symptomen verläuft. Die Krankheit kann wohl auch symptomlos (inapparent) verlaufen. Der Tod tritt meistens in der zweiten Krankheitswoche ein, die Todesursache ist Multiorganversagen.

Und noch zusätzlich:

 Im Namen der Forschung gegen Corona-Übertragung haben deutsche Wissenschaftler an ukrainischen Biolaboren unter anderem Samples von Menschen slawischer Abstammung in der Ukraine gesammelt und in die USA geliefert. Dort hatte damals vor über 20 Jahren der amerikanische Thinktank PNAC, der im Vorfeld vor den Anschlägen des 11.Septembers 2001 bereits von einem neuen Pearl Harbor geschrieben hatte, erklärt, dass in Zukunft im Namen der amerikanischen "Full Spectrum Dominance" der Einsatz von biologischen Waffen möglich sein würde, da man sie ja gezielt auf bestimmte ethnische Gruppen anwenden könne.

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Dass Deutschland an diesen Vorschungen beteiligt war, ist der größte Skandal in der Nachkriegsgeschichte. Alle die darin involviert waren, müssen sofort suspendiert werden, und diese Sache muss öffentlich untersucht werden.

Falls herauskommt, dass die deutsche Regierung wusste, dass diese Forschung zur Herstellung biologischer Waffen benutzt wurde, dann müssen die Verantwortlichen wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden.

Falls man wusste, dass diese biologischen Waffen ganz besonders auf Personen mit slawischer Herkunft ausgerichtet werden sollten, dann muss die Anklage versuchter Völkermord heißen, falls diese Waffen jemals zum Einsatz kommen sollten, dann ist das Völkermord.

Diesen Vorwürfen nachzugehen, ist nicht nur eine moralische Pflicht, sondern inzwischen Überlebenspflicht. Wenn diese Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, und nach aller normalen Logik müssen wir davon ausgehen, dann wäre Russland in der Tat dazu berechtigt Deutschland mit jeder Sorte von Waffen direkt anzugreifen, wegen Vorbereitung eines biologischen Angriffskrieges gegen Russland.

Weiterhin könnten die Sanktionen von Russland und vielleicht auch China gegen uns dazu führen, dass unsere Wirtschaft und vor allem auch unsere Landwirtschaft nicht nur schwer geschädigt, sondern praktisch ausgelöscht würde. Wir würden ohne Licht und Strom hungern und frieren, viele würden es nicht überleben.

Wenn die Verantwortlichen aber zur Rechenschaft gezogen würden und alle anderen Deutschen sich dafür entschuldigen, dass sie sich nicht besser informiert haben, dann könnten wir unser Verhältnis zu Russland vielleicht wieder kitten, und die große Katastrophe vermeiden.

Wir bräuchten dafür natürlich sofortige Neuwahlen, und dann Regierungsmitglieder, die nicht belastet sind. Was die Organe der Mainstream-Medien angeht, da wäre es jetzt endlich an der Zeit Whistle-blower zu werden, und die Wahrheit zu berichten. Denn auch die Medienschaffenden leben hier in Deutschland und haben Familien und Freunde. Wir sind jetzt alle gemeinsam in höchster Lebensgefahr.

Natürlich immer noch sehr viele westliche Pressemenschen und Politiker laut schreien: "Die Russen lügen, das ist alles nur russische Propaganda!"

Aber denkt doch mal nach, wenn das russische Verteidigungsministerium jetzt diese Dokumente veröffentlicht, dann haben sie auch noch andere hieb- und stichfeste Beweise, vermutlich Bilder von der Zerstörung der Bio-Waffen-Behälter und Zeugenaussagen u.s.w.

Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass die Russen in diesem Bereich lügen. Denn, dass es Bio-Labore in der Ukraine und auch in Georgien gab, war schon im Vorfeld nicht einmal von den Amerikanern abgestritten worden. Ein Whistleblower, ein ex-Mitglied der Saakasvili-Regierung damals in Georgien hat Dokumente überreicht, die furchtbare Experimente in dem Bio-Labor Tiflis dokumentierten. Es gab auch Untersuchungen, über ungewöhnliche Epidemien in und um Georgien. Und selbst die Amerikaner haben danach zugegeben, dass sie Insekten genetisch modifizierten, um sie angeblich zum Schutz von Nutzpflanzen einzusetzten. Allerdings waren diese Insekten alles Blutsauger, so dass sie logischerweise nur gegen Menschen und Tiere eingesetzt werden können. Es wurde auch berichtet, dass Insekten, die normalerweise in den Philippinen beheimatet sind, plötzlich in großen Massen in und um Georgien aufgetaucht seien. Nur was da in den Biolaboren in der Ukraine alles gemacht wurde, das war immer noch streng geheim. Aber jetzt ist es das nicht mehr.

Und falls es wirklich in Deutschland Rassisten geben sollte, die glauben, dass Bio-Waffen, die nur gegen Russen gerichtet sind,nicht so schlimm seien, weil sie uns Deutschen nichts anhaben können. Denen würde ich raten, ihre eigene DNA einmal untersuchen zu lassen. 

Hier in Mitteleuropa hat praktisch jeder und jede auch osteuropäische, also slawische Wurzeln. 

Die einzigen, die hoffen können vor diesen biologischen Waffen sicher zu sein, wenn sie in Europa eingesetzt würden, das wären die Amerikaner, denn zwischen ihnen und uns liegt ja ein ganzes Weltmeer.

Alle Menschen mit Gewissen müssen gemeinsam diesem Wahnsinn ein Ende setzen, das Schicksal der gesamten Menschheitsfamilie hängt davon ab.

01 März 2022

Eine Zeitreisegeschichte



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Und hier kann es als Taschenbuch gekauft werden.


Inhalt:
Jonathan Galt, der Sohn des informellen Herrschers des dystopischen Nephilim City, kehrt mit einigen Gefährten in seine Heimatstadt zurück, um sie davor zu bewahren durch eine thermo-nukleare Bombe  ausgelöscht zu werden.

David Ragnarsson ist ein entmutigter arbeitsloser New Yorker Journalist, der glaubt er habe alles verloren. Er wurde von seiner Lebensgefährtin verlassen wurde und darf den gemeinsamen kleinen Sohn nicht mehr sehen. Vor allem  aber hat er das Vertrauen in sein ganzes Weltbild und in seinen eigenen Berufsstand verloren. Darum sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben.

Hope Morgan ist ein 13jähriger Teenager aus einer Zeit, die über 200 Jahre von Davids Zeit aus in der Zukunft liegt. Sie ist gekommen, um David daran zu hindern vor die U-Bahn zu springen. Ansonsten hat sie mit Davids Zeit nicht viel am Hut. Sie nennt dieses Zeitalter verächtlich 'die Dunklen Zeiten', weil dort Krieg und Gewalt an der Tagesordnung sind.
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Diese Geschichte soll die Leser zum Nachdenken animieren, und dazu Fragen zu stellen und vielleicht sogar eigene Träume und Visionen zu entwickeln, wie sie sich eine lebenswerte Zukunft für künftige Generationen vorstellen würden. Wie sollte so ein Gemeinde aussehen, in der sie selbst leben wollten? Es geht darum nicht nur Kritik an der heutigen politischen Lage zu äußern, sondern sich konkret Gedanken darüber zu machen, wie es einmal anders sein könnte.

Persönlich glaube ich, dass es vor allem um die Machtfrage geht.Wo immer sich Macht in zu wenigen Händen konzentriert, wird diese gegen die Mehrheit der Menschen missbraucht werden. Das führt zu Ausbeutung, Gewalt und Krieg.
Dezentralisierung von Macht bringt nicht unbedingt eine perfekt utopische Gesellschaft hervor, verhindert aber zumindest, dass einzelne machthungrige Psychopathen zu viel Schaden anrichten können.
Hope's Dorf sollte also nicht als Prototyp für die ganze zukünftige Welt angesehen werden, sondern nur als eine kleine direkt-demokratische Gemeinde unter Millionen anderen, die jede einzelne autonom ist und jede irgendwie anders.

23 Februar 2022

Die Olaf-Scholz-Sanktionen gegen Russland sind unökologisch, unökonomisch, heuchlerisch und unmoralisch

 


Wenn unsere derzeitige Bundesregierung sich anmaßt im Namen aller Menschen, die hier in Deutschland leben, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, dann handelt sie in jeder Hinsicht gegen die Interessen beinahe aller Bürger dieses Landes, denen sie doch erst vor Monaten  mit ihrem Amtseid geschworen hat zu dienen.

Wirtschaftliche Sanktionen gegen russisches Gas sind unökologisch:

Unser Energiebedarf kann auf längere Sicht hin keineswegs allein durch heimische erneuerbare Energie gedeckt werden. Wer das behauptet gefährdet unsere Energie-Sicherheit. Wir haben im letzten Jahr sowohl fast alle Atomkraftwerke als auch viele Kohlekraftwerke abgeschaltet. Wir müssen Energieträger importieren. Wenn wir aber nicht mehr das relativ sauberere und für die Umwelt weniger schädliche russische Erdgas benutzen könnten, dann wären wir zu einem großen Teil auf den Import von amerikanischem Flüssig-Gas angewiesen.

Dieses Gas wir praktisch ausschließlich durch die äußerst umweltschädliche Praxis des Frackings gewonnen:

Im Vergleich zu Erdgas, das leicht aus sog. Erdgasfallen geborgen werden kann, ist Schiefergas im Gestein gespeichert und kann nur mit Hilfe anspruchsvoller Technologien - der Tiefbohrtechnik namens Fracking (oder auch "Hydraulic Fracturing" genannt) - gewonnen werden.

Dabei wird eine Mischung aus Wasser, Sand und verschiedenen Chemikalien mit hohem Druck ins bis zu 1.500 Meter tiefe Bohrloch gepresst. Im Gestein entstehen jetzt Risse - ähnlich wie bei einer Sprengung oder einem Erdbeben - durch die man das Gas absaugen kann. Besorgniserregend ist, dass durch eben diese völlig unkontrollierbaren Risse die im Gestein verbleibenden Chemikalien nach oben ins Grundwasser steigen und somit das Trinkwasser vieler Millionen Menschen vergiften können.
 
Quelle: Wikipedia und Zentrum der Gesundheit

Danach wird das Gas mit hohem Energieaufwand verflüssigt und mit Tankern verschifft, die dann auch noch mal sehr viel Energie benötigen, um danach wieder flüssig gemacht und in die deutschen Pipelines eingespeist zu werden. Für eine Regierung, die den Bürgern eine ökologisch nachhaltige Politik versprochen hat, ist dieser Boykott ein Wortbruch höchsten Grades und ein Verbrechen gegen die Umwelt.

Weitere wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland grenzen für Deutschland an ökonomischen Selbstmord:

Das verflüssigte amerikanische Fracking Gas ist nicht nur umweltschädlich, es kostet auch um ein vielfaches mehr als russisches Gas. Die Strom-, Gas- und Heizkosten-Abrechnungen der Bürger werden sich von den jetzt bereits weit erhöhten Preisen in schwindeleregende Höhen steigern. 
Viele Menschen in Deutschland sind durch die Corona-Krise bereits jetzt finanziell schwer gebeutelt worden. Eine weitere Erhöhung der Energiekosten würde für sie äußerst schmerzhaft, wenn nicht gar unbezahlbar werden. Für andere würde ein so tiefer Einschnitt in den Geldbeutel einen großen Kaufkraftverlust bedeuten, was sich empfindlich auf die Umsätze des von den Corona-Maßnahmen ohnehin schwer geschädigten Einzelhandels auswirken würde. 
Am schlimmsten würde es aber die deutsche Produktions-Industrie treffen, sowohl den Mittelstand als auch die Großindustrie, wenn die Energiepreise noch weiter steigen würden. Sie wäre international absolut nicht mehr konkurrenzfähig, denn die chinesischen Energiepreise würden vermutlich gleichzeitig in starkem Maße fallen. Logischerweise würde doch das russische Gas einfach von der Pipeline nach Europa direkt zu den Pipelines Richtung China umgeleitet werden, und wohl zu einem sehr viel günstigeren Preis. 

Sanktionen gegen Russland beruhen auf purer Heuchelei: 

Als die drei baltischen damals-noch Sowjetrepubliken im Jahr 1991 nach einem teilweise bewaffneten Aufstand ihre Unabhängigkeit erklärten, wurden sie von der Bundesrepublik Deutschland  praktisch sofort anerkannt.
Als die Teilrepubliken des damaligen Jugoslawiens sich, auch teilweise nach bewaffneten Aufständen, für unabhängig erklärten, wurden auch sie sehr schnell von Deutschland als unabhängige Länder anerkannt. Das führte dann am 4. August 1995 zur Vertreibung von 230.000 in Kroatien lebenden Serben durch das kroatische Militär aus dem Gebiet der Krajina. Die Menschen mussten unter militärischer Gewaltandrohung ihre Häuser über Nacht verlassen und wurden nach Serbien verbracht. Es war die allererste ethnische Säuberung auf dem Gebiet Ex-Jugoslawiens und die größte in Europa seit kurz nach dem 2. Weltkrieg. 
Nun könnte man sagen, dass die Anerkennung von separatistischen Teilrepubliken gemäß internationalem Recht etwas anderes sei, als die Anerkennung eines von Separatisten abgespaltenen Gebietes aus einem anerkannten Staat.
Allerdings hat Deutschland so etwas auch schon gemacht.
Der Kosova war keine jugoslawische Teilrepublik sondern gehörte ganz offiziell zum Staatsgebiet Serbiens. 
Der Westen hat die albanischen Separatisten unterstützt, und angeblich um eine ethnische Säuberung von Albanern aus dem Gebiet zu verhindern, hat die NATO, einschließlich der Bundeswehr, Serbien ab dem 24.März 1999 für 78 Tage bombardiert. Dabei wurden Grafitbomben, Streubomben und Uranmunition verschossen. In 2300 Luftschlägen wurden bis zu 2500 Menschen, darunter 79 Kinder getötet. All das, um danach deutsche und andere europäische "Friedenstruppen" im Kosovo einsetzen und die Provinz von Serbien abspalten zu können. Übrigens wurde das Massaker, das der angebliche Auslöser für diese Bombardierungen war, später vom internationalen Gerichtshof als Fälschung erkannt.
Der Angriff auf Serbien war nicht von der UN gedeckt worden, war also völkerrechtswidrig.
Ebenso war der gesamte Krieg gegen den Irak, den unsere Verbündeten ausführten, völkerrechtswidrig. Dieser kostete über eine Million Menschen das Leben.
Die Bombardierungen Syriens durch NATO-Kampfflugzeuge war und ist auch völkerrechtswidrig. Und während die Bundeswehr nicht direkt mitschießt, so hilft sie doch kräftig bei der Logistik, wie dem Auftanken der Bomber. 
Der russische Einsatz in Syrien ist, im Gegensatz dazu jedoch, durch das Völkerrecht gedeckt, da er von der immer noch rechtmäßig anerkannten syrischen Regierung legitimiert wurde.
Den Russen das vorzuwerfen, was wir selbst und unsere NATO-Verbündeten seit Jahrzehnten mit  praktiziert haben, wobei wir den Tod so vieler unschuldiger Menschen in Kauf genommen haben, nenne ich eine widerwärtige Heuchelei.  

Sanktionen gegen Russland sind zutiefst unmoralisch:

Historisch hat die Krim vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1954 zu Russland gehört, bis sie dann die kommunistische Regierung unter Chruschtschow der sowjetischen Teilrepublik Ukraine zugeschlagen hat. Aber auch die Donbass Region gehörte jahrhundertelang bis 1922 zu Russland und wurde dann durch die sowjetische Regierung unter Lenin der Ukraine zugeteilt.

Die Menschen sowohl auf der Krim als auch im Donbass sind weit überwiegend russisch sprachig und fühlen sich Russland zugehörig.
Als die Sowjetunion aufgelöst wurde, hat die russische Regierung den Status Quo  in Bezug auf die Ukraine nicht angefochten, sondern einfach nur einen Mietvertrag für die russische Marinebasis auf der Krim abgeschlossen. Das war kein Problem bis in Kiew ein gewaltsamer von der amerikanischen Botschaft direkt unterstützter Putsch ausgelöst wurde.

Gegen sämtliche Absprachen vor der Wiedervereinigung Deutschlands, die von Dokumenten in deutschen Archiven eindeutig belegt werden können, hat sich die NATO immer weiter nach Osteuropa vorgedrängt und Russland praktisch eingekesselt. Mit den Raketenabwehrsystemen, die in fast allen neuen NATO-Ländern dann installiert wurden, versuchte die NATO sich eine Erst-Strike-Möglichkeit zu verschaffen. Das bedeutet, sie sollte die Möglichkeit bekommen, einen Atomar-Angriff auf Russland vorzunehmen, und jegliche Gegenangriffe durch diese Abwehrsysteme abzufangen. Damit wäre Russland einem Atomangriff durch die USA wehrlos ausgeliefert.
Das hat den Russen Angst gemacht.

Als dann der Putsch in Kiew kam, erkannte Russland sehr  schnell eine Volksabstimmung der Menschen auf der Krim an, die sich erst für unabhängig erklärten und sich dann Russland anschließen wollten. Die Menschen der Krim hatten schon viele Male in ihrem Parlament darüber entschieden, dass sie sich Russland anschließen und aus dem Verbund mit der Ukraine austreten wollten. Die Volksabstimmung war absolut eindeutig, und ihr Ergebnis war sowohl den Krim-Bewohnern als auch den Russen von vornherein klar. Die kleine Minderheit, die sich der Ukraine zugehörig fühlten, hat deshalb die Abstimmung auch boykottiert.
Russland brauchte die Krim, um ihren Zugang zum Schwarzen Meer zu behalten, es war eine Sache der nationalen Sicherheit. Und die Menschen auf der Krim wussten, dass sich ihre Lebenssituation bei einem Anschluss an Russland um ein vielfaches verbessern würde. Allein die Durchschnittslöhne von Arbeitern waren mehrfach höher in Russland als in der Ukraine.

Auch im Donbass sind die meisten Menschen russisch-sprachig. Sie waren auch bei den vorangegangenen Wahlen die Haupt-Unterstützer des durch den Putsch gestürzten Präsidenten.
Dem Putsch waren monate-lange von den USA unterstützte Demonstrationen auf dem Kiewer Maidan-Platz vorangegangen. Einige der Demonstranten waren dabei nach und nach immer schwerer bewaffnet und sie warfen Molotov Cocktails auf die Polizisten. Die Regierung setzte am Ende gegen diese Demonstranten Spezialeinsatztruppen der Polizei ein. 
Plötzlich fielen Schüsse und mindestens 60 Menschen wurden getötet. Die westlichen Regierungen drängten den Präsidenten die Polizeikräfte zurückzuziehen. Es gab eine von der EU vermittelte Vereinbarung zu Neuwahlen. 
Ohne auf diese Vereinbarung zu achten, sind die bewaffneten Demonstranten  in die Regierungsgebäude eingedrungen und  haben die Regierung, den Präsidenten und seine Familie bedroht. Dieser ist daraufhin erst in die Ost-Ukraine und dann nach Russland geflohen. Danach wurden Parlamentarier  und die ukrainischen Verfassungsrichter von den bewaffneten Demonstranten bedroht, so dass deren Wunschkandidaten (und die der Amerikaner) zur Übergangsregierung erklärt werden konnten. 
Bereits während der Ereignisse wurde von ukrainischen Ärzten herausgefunden, dass die Schüsse, die sowohl Polizisten und als auch Demonstranten getötet hatten, aus denselben Waffen abgegeben wurden. Dies wurde von internationalen Beobachtern auch berichtet und an deren Regierungen weitergeleitet. Jahre später wurde von unabhängigen französischen Journalisten eine Recherche gestartet, die durch Untersuchung von Schusswinkeln und Augenzeugenberichten herausgefunden hat, dass die tödlichen Schüsse aus den oberen Stockwerken von Gebäuden um den Maidan herum kamen, und zwar Gebäuden, die schon lange von der Opposition besetzt worden waren, dass die Schüsse also keineswegs von Regierungspolizisten gekommen sein konnten.

In der neuen Putsch-Regierung hatten die rechtsradikalen Anhänger des mit Nazi-Deutschland-Verbündeten und Nazi-Verbrechers Stepan Bandera eine tragende Rolle inne, und in den kommenden Jahren setzten sie sich im Polizei- und Militär-Apparat der Ukraine immer weiter fest. Diese Rechtsradikalen tragen offen Nazi-Symbole und huldigen der Nazi-Zeit. Sie haben bis heute immer noch einen großen Einfluss auf das Land. Sie haben nationale Gedenktage für den antisemitischen Massenmörder Bandera ausgerufen und an mehreren Orten seine Statuen aufstellen lassen. Und das kann von keiner der gewählten bürgerlichen Regierungen der Ukraine unterbunden werden.

In allen Behörden wurden Russland-freundliche Beamte des Dienstes enthoben, Polizeibeamte wurden gefoltert und eingesperrt, Journalisten, die auch nur die kleinste Kritik an den Verhältnissen übten, wurden ermordet oder ins Exil gezwungen.
Aber selbst Politiker aus dem bürgerlichen Lager stießen im ukrainischen Fernsehen Hasstiraden und Todesdrohungen gegen alle Russen aus, wobei es oft nicht klar war, ob russisch-sprachige Ukrainer deren Meinung nach ebenso wenig ein Lebensrecht hätten, wie die Russen in Russland. Es wurde von mehreren Politikern davon gesprochen, dass Russland nuklear bombardiert werden sollte.

Am 2.Mai 2014 führte eine Gruppe von Bandera-Anhängern eine Demonstration in der südost-ukrainischen Stadt Odessa an. Eine Gruppe von Gegendemonstranten stellte sich ihnen entgegen. Sie wurden von den Bandera-Anhängern in das örtliche Gewerkschaftshaus gedrängt. Danach zündeten die Bandera-Anhänger das Haus an und prügelten viele derer, die den Flammen zu entkommen versuchten, zu Tode. Die Polizei machte keine Anstalten, die eingeschlossenen Menschen zu schützen. Im Gegenteil, es schien als ob Teile der Polizei sich mit den Bandera-Anhängern solidarisierten. Am Ende wurden die Überlebenden des Massakers verhaftet an Stelle der Täter. 
An diesem Tag wurden 48 meist russisch-sprachige Menschen ermordet und 247 zum Teil schwer verletzt.

All das beobachteten die Ostukrainer im Donbass. Und sie kamen zu dem Schluss, dass ein Leben unter diesem Putsch-Regime für sie lebensgefährlich sein würde.
Also erklärten sie nach ihren jeweiligen Volksabstimmungen ihre Unabhängigkeit in zwei Volks-Republiken: Donezk und Luhansk, und sie gründeten dort Selbstverteidigungsmilizen mit dem reichen Waffenarsenal, das dort noch seit Sowjetzeiten gelagert war. 

Die ukrainische Armee marschierte daraufhin in den Donbass ein. Dabei wurden viele Menschen zumeist durch Raketen- und Luftangriffe getötet. Die Donbass-Milizen, vermutlich mit Hilfe von russischen Freiwilligen und Militärberatern, konnten die ukrainische Armee ein Stück zurückschlagen. Auf dem rückeroberten Gebiet fanden die Verteidiger des Donbass dann Massengräber. Es war vermutlich das Azov Batallion, eine Spezialeinheit der Armee von ausschließlich Bandera-Anhängern, das während des Einmarsches Massaker, also schwere Kriegsverbrechen, begangen hatte.

Dann kamen Verhandlungen und das Minsk Abkommen, das von Russland mit Hilfe von unter anderem Deutschland mit der Ukraine ausgehandelt wurde. Danach sollten die Donbass-Republiken zwar offiziell weiter dem ukrainischen Staat angehören, sie sollten aber eine gewisse Autonomie bekommen. Diese Autonomie war unbedingt notwendig, da die dort-lebenden Menschen sich vor den irren Nazi-Bandera-Anhängern schützen können mussten, und da von Politikern aus dem bürgerlichen Lager laut im ukrainischen Fernsehen verkündet wurde, dass sie zwar den Donbass unbedingt zurückhaben wollten, aber ohne die Menschen, die dort wohnten. Die würden ja bei der nächsten Wahl sicher wieder einen Russland-freundlichen Präsidenten wählen.

Das Minsk-Abkommen sah vor, dass die Truppen beider Seiten und alles schwere Gerät von der Waffenstillstandslinie zurückgezogen würde. Die Ukrainer kümmerten sich keinen Deut um das Abkommen, und haben seitdem immer und immer wieder über die Grenze geschossen und dabei viele Menschen getötet oder verletzt und deren Häuser zerstört.

Die russische Regierung hat immer und immer wieder darauf bestanden, dass das Minsk Abkommen umgesetzt würde. Die Ukrainer haben das immer und immer wieder ignoriert. Und die Deutschen haben zusammen mit den Amerikanern die Ukrainer mit Waffenlieferungen unterstützt und ihnen anscheinend die bedingungslose Treue geschworen.

Vor kurzem hat Putin dem Westen ein paar rote Linien gesetzt: 
Unter anderem sollte das Minsk Abkommen endlich umgesetzt werden, und die Ukraine aber auch Georgien, sollten vertraglich festgelegt, nicht in die NATO aufgenommen werden dürfen, da bei einer Aufnahme in die NATO alle anderen NATO-Länder automatisch in die Kriege dieser Länder verwickelt werden würden. 
Die USA und die NATO haben daraufhin Russland erklärt, dass sie sich von Russen nichts vorschreiben lassen würden. Sie würden aufnehmen, wer aufgenommen werden wollte. Und dann hat die NATO riesige Truppen-Konvois nach Osteuropa verlegt.  Die Ukrainer haben dazu ganz öffentlich erklärt, dass sie das Minsk Abkommen auf keinen Fall umsetzen  wollten. Sie haben noch mehr Truppen an die Waffenstillstandslinie verlegt und noch häufiger auf das Gebiet der heutigen Volksrepubliken geschossen als sonst. 

Und so hat sich Russland nach 8 Jahren dazu entschlossen die beiden Volksrepubliken anzuerkennen und sofort ein Verteidigungsbündnis mit ihnen zu schließen.
Wollen wir als Deutsche wirklich einmal wieder gemeinsam mit rassistischen Ukrainern gegen Russland ziehen? 
24 Millionen Russen sind dem Krieg der deutschen (und zu einem weit kleineren Teil der ukrainischen) Nazis gegen Russland zum Opfer gefallen.
Wenn es wirklich so etwas wie eine generationsübergreifende historische Schuld gibt, dann ist das russische Volk dasjenige, dem unsere Vorfahren das meiste Unrecht angetan haben. Und da haben wir doch eher etwas wieder gut zu machen, statt dass wir noch einmal draufhauen.

Meiner Meinung nach hat jeder Deutsche, der sich jetzt noch auf die Seite der ukrainischen Nazis stellt, keinen Funken Anstand im Leib. 
Ich behaupte keineswegs, dass alle Ukrainer oder auch nur alle in der ukrainischen Regierung Nazis sind, aber es ist völlig klar, dass rechtsradikale, ultra-rassistische ukrainische Nationalisten, einen so großen und bedrohlichen Einfluss auf die Regierung haben, dass selbst ein jüdisch-stämmiger Präsident sich vor dem antisemitischen Massenmörder Stepan Bandera verbeugen muss.

Und aus all diesen Gründen ist jede militärische Aktion, aber auch jede wirtschaftliche Erpressung gegenüber Russland zutiefst unmoralisch.




15 Februar 2022

Vorsicht Provokateure!




Die allgemeine Impfpflicht wird wohl nicht kommen. Das ganze Corona-Narrativ bröckelt und überall kippt die Stimmung zu unseren Gunsten, zu Gunsten derer die für Frieden, Freiheit und Demokratie stehen.

Der Widerstand gegen die uns bedrohende Diktatur durch das Welt-Wirtschaftsforum und die damit verbundenen Politiker und Milliardäre hat zumindest einen Etappensieg errungen.

Dies gibt der Bürgerrechtsbewegung, zu der wir alle gehören, immer mehr Glaubwürdigkeit.

Wir, das sind die standhaften Ungeimpften, ebenso wie die ehrlichen Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte und alternativen Medien, die auf unserer Seite sind, aber besonders die Spaziergänger, zu denen inzwischen auch viele Geimpfte gehören, die zur Impfung genötigt wurden, sich aber nicht mehr weiter erpressen lassen wollen.

Und vor dieser ansteigenden Glaubwürdigkeit hat die Gegenseite große Angst. Also werden sie versuchen, uns mit allen Mitteln zu diskreditieren.

Am gestrigen Montagabend sind wir wieder spazieren gegangen. Ich bekam wieder eine Ordnungswidrigkeit aufgedrückt, aber zur Abwechslung keinen Besuch in der Zelle.

Nach dem Spaziergang gab es eine angemeldete Versammlung auf dem Hamelner Rathausplatz. Die Menschen, die keine Masken aufsetzen wollten und keine medizinische Maskenbefreiung hatten, blieben vor der Absperrung stehen, um bei den Reden doch noch zuhören zu können.

Ein junger Mann stellte sich hinter uns und begann zu schimpfen, dass dies keine richtige Revolution sei, dass die Leute auf dem Platz, Waschlappen seien, besonders die Männer und dass wir endlich mit Gewalt durchgreifen sollten. Weil ich dachte, dieser Typ sei nur eine irrgeleitete und verzweifelte Seele, versuchte ich gegenzuhalten und zu erklären, warum wir nur friedlich gewinnen könnten und dass wir, wenn wir Gewalt anwenden, zu Terroristen abgestempelt würden. Er meinte die andere Seite seien doch Terroristen und das rechtfertige jede Gewalt. Danach fing er an alle möglichen Themen anzusprechen, dass er z.B. mit den Leuten nichts mehr zu tun haben wolle, die uns nicht verstehen, er deutete an dass man diese hassen sollte, danach ging er zu eindeutiger antisemitischer Nazi-Rhetorik über, woraufhin ich das Gespräch abbrach. Er meinte aber, er sei auf unserer Seite. Nun ja, wenn man solche Freunde hat, dann braucht man keine Feinde mehr.

Inzwischen glaube ich auch nicht mehr, dass der Typ nur irgend so ein verblendeter Neo-Nazi war. Seine Gesprächsführung schien mir zu gezielt.

Ich könnte mich natürlich irren, aber ich halte den jungen Mann für einen Provokateur, der entweder für den Verfassungsschutz oder die Polizei oder für sonst irgendeine Organisation arbeitet, die uns, die Hamelner Bürgerrechtsbewegung, diskreditieren will.

Schon jetzt werden alle Corona-Maßnahmen- und Impfkritiker von den Medien als rechtsradikal, gewalttätig und antisemitsch abgestempelt, und natürlich als Verschwörungstheoretiker.

Der englische Ausdruck „conspiracy theorists“ auf deutsch Verschwörungstheoretiker, wurde von der CIA geprägt, und zwar für all die Menschen, die nicht glauben konnten, dass John F. Kennedy nur von einem Einzeltätet ermordet wurde. Inzwischen sind das fast alle Amerikaner, die sich jemals mit dem Thema der Kennedy Ermordung befasst haben. Die Beweise gegen die Einzeltäter-Theorie sind überwältigend.

Aber was ist eigentlich eine Verschwörung?

Juristisch gesehen ist es eine Verabredung von 2 oder mehr Personen Handlungen zu begehen, die zumindest unethisch und fast immer auch illegal sind, um damit sich selbst einen Vorteil zu verschaffen und anderen Menschen zu schaden.

Eine Verschwörungstheorie stellt Vermutungen dazu an, wie solche unethischen und/oder kriminellen Handlungen durchgeführt wurden und wer daran beteiligt war.

Jeder Kriminalkommissar, der Wirtschaftskriminalität untersucht, muss zwangsläufig ein Verschwörungstheoretiker sein, und jeder investigative Journalist, der seine Bezahlung wert ist, sollte es auch sein.

Wir sind Verschwörungstheoretiker, weil wir in dieser Corona-Krise versuche eindeutige Verbrechen aufzuklären und herauszufinden, wer an diesen Verbrechen beteiligt ist.

Dafür müssen wir uns nicht schämen oder rechtfertigen.

Das macht uns weder rechtsradikal noch gewaltbereit.

Und es macht uns schon gar nicht antisemitisch, wenn wir dabei der Spur des Geldes folgen. Im Gegenteil, ich würde sagen, dass genau diejenigen Leute antisemitische Tendenzen haben, die das von uns behaupten. Denn sie sind ja dann offenbar der Meinung, dass Geld und korrupter Finanzkapitalismus ausschließlich eine jüdische Sache sei.

Mal abgesehen davon, dass das Blödsinn ist, seit wann sind Bill Gates und der Rockefeller Clan jüdischer Abstammung? Und der Vater von Klaus Schwab war ja nun mal ein echter deutscher Nazi.

Für viele von uns sind die ewigen Diffamierungen, denen wir ausgesetzt werden, schon so normal, dass wir nur noch Witze darüber reißen können.

Aber ich denke, wir sollten auch aufpassen. Wir sollten den Provokateuren nicht auf den Leim gehen, und ihnen kein Kanonenfutter liefern, indem wir verbal in ihre mistigen Gruben fallen.

Und dem Verfassungsschutz, der Polizei und den verleumderischen Medien sollten wir erklären, dass ihre Lügen und Tricks uns noch längst nicht zu Nazis machen.

Sie sollten lieber einmal darüber nachdenken, was das für Leute sind, die 7 Milliarden Menschen mit einer genetisch veränderten Substanz spritzen, ihnen allen zwangsweise einen Impf-Pass verordnen, eine digitale ID verpassen und alle Datenschutzregeln abschaffen wollen, wobei diese Leute in der Krise riesige Gewinne eingefahren und dadurch noch mehr an Macht und Einfluss gewonnen haben.

Wie nennt man denn so eine enorme Bündelung von finanzieller und politischer Macht laut Mussolini?


 

Warum ich nach Palästina fuhr




Wenn ich euch jetzt etwas über den Israel-Palästina-Konflikt erzähle, das die israelische Politik und ganz besonders die Siedlungspolitik von Anfang an sehr kritisch betrachtet, dann will ich in keinster Weise leugnen, dass das, was das jüdische Volk während des Dritten Reiches in Deutschland und dem besetzten Europa durchgemacht hat, nicht noch um Dimensionen furchtbarer und verbrecherischer war, als das, was das palästinensische Volk Ende des 2. Weltkrieges erleiden musste.
In der Tat sehe ich das Leiden der Palästinenser als eine direkte Folge dieser Verbrechen des deutschen Dritten Reiches.
Außerdem will ich nicht andeuten, dass die jüdischen Menschen wieder aus dem Gebiet des heutigen Staates Israel vertrieben werden sollten. 
Ich schließe mich in meiner Meinung derjenigen von vielen israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten an: Die israelische Siedlungspolitik hat eine Zweistaaten-Regelung für die beiden Völker unmöglich gemacht. Es bleibt also nur noch die Ein-Staaten-Regelung, bei dem beide Volksgruppen, die jüdischen Israelis und die muslimischen und die christlichen Palästinenser gleiche bürgerliche Rechte auf das heute Israel, die Westbank und Gaza umfasst, um einen echten und gerechten Frieden für beide Völker zu erreichen. Die Regierung und alle staatlichen Verwaltungen müssten nach einer Quotenregelung besetzt werden, ebenso wie Polizei und Militär. Dazu müsste nach südafrikanischem Vorbild eine Wahrheits- und Versöhnungskommission eingerichtet werden, in der die Vergangenheit aufgearbeitet und die Grundlagen für die umfassende Versöhnung beider Volksgruppen geschaffen werden, bei der dann Schulen, Universitäten und die Medien mit eingebunden werden müssten. 
Und ich weiß aus eigener Beobachtung, dass die meisten Palästinenser sehr wohl zu einer Versöhnung und einem friedlichen Zusammenleben bereit sind. Auch in Israel gibt es Gruppen, die dazu bereit wären, leider sind diese bis jetzt noch in der Minderheit.

Es ist es jetzt beinahe 15 Jahre her, seit ich in Palästina gewesen bin, und dort für 7 Wochen als Freiwillige bei der Menschenrechtsorganisation ISM mitgewirkt habe. Obwohl das doch eigentlich schon ziemlich lange her ist, so ist diese Zeit immer noch entscheidend für meine Einstellung zu den politischen Geschehnissen unserer Zeit. 
Es war eine prägende Zeit, und wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich die Menschen aus Palästina immer noch vor mir. Ich spüre noch immer Angst, Trauer und manchmal auch Zorn in mir, wenn ich an das Leid dieser Menschen denke, besonders wenn mir dieses Leid durch neue Ereignisse in den Nachrichten ständig wieder vor Augen geführt wird.
Aber es sind da für mich auch noch andere Gefühle mit dieser Zeit verbunden. 
Da ist diese Ahnung, dass trotz allem, was jetzt geschieht, das Gute am Ende doch über das Böse siegen wird, und dass Menschlichkeit schon heute immer wieder sowohl Verzweiflung als auch Hass und Gewalt überwindet.
Die Erinnerungen, die ich aus Palästina mitgenommen habe, von den Menschen, die trotz all ihres Leidens niemals ihren Mut und ihre Würde verloren haben, die werden mich immer begleiten. Und ich werde diesen Menschen in meinem Herzen und in meinen Träumen mein Leben lang verbunden bleiben.  

Und um das ganz klar zu sagen, ich war nicht immer auf der Seite der Palästinenser. Ich war einmal sehr stark pro-Israel.
Genau wie die meisten Deutschen, die nach dem zweiten Weltkrieg geboren wurden, so habe ich von Kind auf an tiefe Abscheu für die Verbrechen der Nazis empfunden.
Als 1978 die TV-Mini-Serie 'Holocaust' ausgestrahlt wurde, war ich tief erschüttert, habe geweint, und danach habe ich dann erbost meine Großmutter  väterlicherseits zur Rede gestellt, sie gefragt, wie so etwas in Deutschland nur hatte geschehen können.
Das 'Nie wieder!' bedeutete für mich, dass wir bei uns  im Deutschland nie wieder zulassen dürfen, dass ein rassistischer Faschismus die Politik unseres Landes bestimmt. Und wegen der antisemitisch-begründeten Verbrechen der Nazis war es für mich selbstverständlich, dass wir als Deutsche das Land Israel unterstützen sollten.

Es gab aber auch noch sehr persönliche Gründe dafür, dass ich selbst so pro-Israel war.
Meine Mutter ist während der Nazi-Herrschaft in der besetzten Tschechoslowakei aufgewachsen. Dort musste ihre jüdische Abstammung ein Geheimnis bleiben, und deshalb wurde sie von einer Pflegefamilie in die nächste geschickt. Und als sie medizinische Hilfe wegen einer Tuberkulose Erkrankung brauchte, da mussten ihre Papiere gefälscht werden, und ihr wurde eingetrichtert, nur ja niemandem die Wahrheit über sich selbst zu sagen, sonst würden alle, die ihr geholfen hatten, eingesperrt werden.
Das letzte Kriegsjahr verbrachte sie in einem Dorf im Sudetenland, wo es keine BDM Organisation gab, weil sie im böhmischen Brünn sonst automatisch dort eingezogen worden wäre, mit der Verpflichtung einen Arier-Ausweis beizubringen.
Nach dem Krieg wurde sie zusammen mit den anderen Deutschen aus dem Sudetenland vertrieben. Glücklicherweise musste sie nicht laufen, wie andere Vertriebene aus dem Gebiet, sondern sie wurde mit einem Zug in einem Viehwaggon nach Deutschland gefahren. Jeder Vertriebene durfte nur ein wenig Gepäck mit sich nehmen. Aber sie hatte ja selbst nichts. Also saß sie auf einem Karton mit Büchern, von dem sie sich sogar welche herausholen konnte, um sie zu lesen. Dadurch wurde die Fahrt erträgliche. Angekommen in Deutschland wurde ihre vorherige Pflegefamilie in ein Flüchtlingslager gebracht. 
Und meine, damals knapp 12-jährige, Mutter bekam wieder eine neue Pflegefamilie. Diesmal in einer kleinen hessischen Stadt.
Da die Jugendlichen in dieser Kleinstadt unter der Nazi-Ideologie aufgewachsen waren, war der Antisemitismus dort noch lange nicht überwunden.
 Meine Mutter hatte den jüdischen Nachnamen David, und wenn sie im Sommer viel im Garten ihrer Pflegeeltern arbeitete und dadurch eine Menge Sonne abbekam, dann wurde sie auch viel dunkel-häutiger als die anderen Kinder im Ort. 
Obwohl sie katholisch aufgewachsen war und regelmäßig zur Kirche ging, wurde sie von den Jungen des Ortes als nicht deutsch genug angesehen. Die Jungen versammelten sich regelmäßig in Gruppen vor dem Haus ihrer Pflegeeltern.
"Mohrle, Mohrle, komm runter zu uns" schrien sie immer wieder, wobei sie dann obszöne Gesten machten. Das ging dann jedes Mal so lange, bis ihr Pflegevater aus dem Haus lief und den Jungen seine Holzpantinen hinterher warf.
Als sie dann knapp 16 Jahre alt war,  wurde meine Mutter dann von einem dieser Jugendlichen vergewaltigt. Es schien eine Art Aufnahmeprüfung in den Freundeskreis gewesen zu sein. Denn am Tag danach, konnte meine Mutter beobachten, dass der zuvor schüchterne Außenseiter plötzlich ein hochangesehenes Mitglied in der Gruppe ihrer lautstarken Mobber geworden war.
Meine Mutter aber, verletzt, verzweifelt und gedemütigt, konnte in der Stadt nicht mehr bleiben. Sie lief aus dem Haus ihrer Pflegeeltern davon, suchte in München in einem Lager für Auswanderungswillige Schutz, wurde dort aber von den Behörden aufgegriffen, und verbrachte danach den Rest ihrer Jugend in einem Erziehungsheim. Meine Mutter hat diese Zeit überlebt.


 Aber zu genau der gleichen Zeit in einem anderen Land weit entfernt von Deutschland, gab es ein Mädchen gleichen Alters, das nicht überlebt hat. 
Sie wurde damals nicht nur von einem sondern von vielen Männern vergewaltigt. Und ganz genau wie bei meiner Mutter so war der Grund der, dass sie nicht zur 'richtigen' Rasse gehörte. Als sie versucht hatte sich über das zu beschweren, was ihr angetan worden war, da wurde das Mädchen noch einmal vergewaltigt und danach erschossen und im Wüstensand verscharrt.
Dieses Mädchen war eine Palästinenserin.



Und ihre schockierende Leidensgeschichte wurde Jahrzehnte später von israelischen Historikern in den offiziellen Papieren von Ben Gurion, dem Gründer des Staates Israel und dem ersten israelischen Premier-Minister, gefunden.
Ungerührt beschrieb Gurion dort den militärischen Bericht, den er von diesem Ereignis bekommen hatte: Soldaten der israelischen Armee hatten das Mädchen von ihrer Familie getrennt, indem sie diese mit Schüssen vertrieben hatten.
Dann hatten sie sie mit Benzin übergossen, um sie zu 'säubern'. Danach stimmten die Männer demokratisch ab, ob sie das Mädchen als Küchenmagd oder sexuell gebrauchen sollten.
Die Abstimmung fiel auf das letztere.

Fast 60 Jahre nach diesen Ereignissen habe ich selbst diese Geschichte von dem Palästinenser-Mädchen gelesen, als sie von einem palästinensischen Menschenrechts-Aktivisten und Historiker aufgegriffen wurde. Er verglich das Schicksal dieses einzelnen Mädchens, ihr Leiden und ihre Machtlosigkeit, mit dem Schicksal des ganzen palästinensischen Volkes unter der brutalen israelischen Herrschaft.
 Das Mädchen,  deren Name aber nie aufgeschrieben wurde, war nur eines der unzähligen namenlosen Opfer jener Zeit in jenem Land. 

 Aber bevor ich bereit war, diese Geschichte überhaupt zu lesen, musste noch einiges geschehen.
Bis vor etwa 20 Jahren hatte ich fest an all das geglaubt, was uns unsere 'Qualitäts-Medien' also die Tagessschau und Co. über die Welt außerhalb unseres Landes und eben auch über Palästina berichtet hatten.

In meiner Wahrnehmung wurde in deutschen Medien mindestens seit den olympischen Spielen von 1972 in München, der Ausdruck 'Palästinenser' so ziemlich als Synonym für einen nicht-deutschen Terroristen gebraucht. So habe ich das als Kind aus der Schule und als junge Erwachsene  mitbekommen.
Israel, das endlich wieder-erstande Heimatland des jüdischen Volkes, wurde uns als befreiende Antwort zu all dem schrecklichen Leid präsentiert, das Juden in Deutschland angetan worden war.
Und so hatte ich unzählige Male die Geschichte von den heldenhaften Zionisten gehört, von den jüdischen Siedlern, die nach Palästina gekommen waren und dort nur eine Wüste vorgefunden hatten. 
Und die wenigen Menschen die es dort gab, das waren nur ein paar Nomaden mit ihren Zelten, die zuvor überall im ganzen Nahen Osten umhergezogen waren.

Und es waren die Siedler, die die Wüste zum Blühen gebracht hatten, wurde immer wieder betont.
Ich las über die 'wunderbar progressiven' Kibbuzim Projekte', in denen die Menschen ihr gemeinsames Land gemeinsam bewirtschafteten und alles allen gleich gehörte. Als Jugendliche habe ich sogar mal öfters darüber nachgedacht, einmal selbst in so einem Kibbuz zu arbeiten.
Selbst als dann in den 80ger und 90ger Jahren des letzten Jahrhunderts die Nachrichten gelegentlich auch von den jüdischen Siedlungen in der Westbank redeten, die angeblich ein Hindernis für eine friedliche Lösung darstellten, da dachte ich für mich nur: "Warum die Aufregung, die jüdischen Siedler begrünen die Wüste nur noch ein bisschen mehr. Was können diese arabischen Nomaden nur dagegen haben?" 
Für mich waren die Israelis immer die rechtschaffenen und die Palästinenser die unvernünftigen und  gewalttätigen Menschen. Denn ich hatte weder in der Schule noch im Fernsehen je etwas gegenteiliges gehört.
Denn, dass die Tagesschau uns je die relevanten Fakten über wichtige Ereignisse in der Welt verschweigen würde, das konnte ich mir einfach nicht vorstellen.

Und dann kam der 11. September 2001.

Natürlich habe ich, wie der größte Teil der Menschheit, die Ereignisse in einer Endlosschleife immer und immer wieder im Fernsehen gesehen.
Und wie alle anderen war ich zutiefst schockiert.
Und bei mir kam noch hinzu, dass mein Mann genau an diesem Tag zum ersten Mal in seinem Leben einen Flug in die USA hätte nehmen sollen.
Als ich an diesem Tag die Gebäude einstürzen sah, und dann auch noch hörte, dass sogar das Pentagon angegriffen worden war, da hatte ich konstant das eigentlich völlig irrationale Gefühl, dass der dritte Weltkrieg ausgebrochen sei.
Erst Jahre später erfuhr ich, dass in den höchsten Stufen der amerikanischen Macht-Pyramide manche Leute die Anschläge von 9/11 wirklich als das 'neue Pearl Harbor' ansahen, wobei der japanische Angriff auf 'Pearl Harbor' der Auslöser dafür war, dass die USA in den 2.Weltkrieg eingetreten waren.
Zumindest aber sahen sehr, sehr viele Leute die Anschläge des 11.Septembers als den Beginn eines neuen globalen Endlos-Krieges, des sogenannten Krieges gegen den Terrorismus.
Mit Afghanistan begann es dann, und da hier der NATO-Verteidigungsfall ausgerufen wurde, war Deutschland gleich mit dabei, mitten drin in einem Krieg, der erst jetzt, 20 Jahre später, beendet ist.
Aber als dann versucht wurde, uns als nächstes einen Krieg gegen Irak schmackhaft zu machen, da war ich schon Internet unterwegs und erfuhr von dort, dass die meisten Europäer und sogar einige europäische Politiker, genau wie ich, gegen so einen Krieg waren. Ich konnte mich aber auch noch über andere Dinge informieren.
Und so begann ich Artikel von Leuten zu lesen, die ich zuvor nirgendwo hatte lesen können. Und was ich las, das schockierte mich noch mehr als die Ereignisse von 9/11 selbst.
Um ehrlich zu sein, bin ich nie ein Mensch gewesen, der gut mit Stress umgehen kann. Und was ich nach und nach über die Ereignisse des 11. September herausfand, das brachte meine gesamte Weltsicht ins Wanken gebracht. Ich hatte das Gefühl, als würde mir der Boden unter meinen Füßen weggezogen werden.
Ich musste mir eingestehen, dass enorme, für die meisten Menschen unvorstellbar scheinende, Lügen durch unsere scheinbar so vertrauenswürdigen westlichen Medien in der ganzen Welt verbreitet werden. 
Ich hatte zuvor immer gedacht, dass unser westliches System zwar kleine Schönheitsfehler hätte, die auch dringend repariert werden müssten, aber niemals, dass bei uns in unserer westlich-demokratischen Welt, das wirklich Böse in unserem eigenen politischen System existieren könnte. 
Jedes noch so kleine Fehlverhalten der Politiker, würde über kurz oder lang ohne Zweifel von unseren Medien, der vierten Macht im Staate aufgedeckt werden, so dachte ich. 
Dass eine westliche Regierung Menschen aus der eigenen Bevölkerung ermorden würde und damit durchkäme, schien einfach undenkbar. 
Aber dann bin ich auf die Argumente der Wahrheits-Bewegung gestoßen, anfangs nur widerwillig und ablehnend. 
Was mich am Ende aber überzeugt hat, waren die physikalischen Fakten, die die offizielle Geschichte vollkommen widerlegten und nur den einen Schluss zuließen, dass die drei World-Trade-Center Gebäude gesprengt worden sein mussten.
Die Naturgesetze der Physik, wie zum Beispiel das Gesetz der Schwerkraft, sind keine Interpretations-Sache. Man kann sich daran festhalten.
Sie sind überzeugender selbst als die Tagesschau.
Was mich aber noch mehr schockierte, als der Gedanke, dass Leute innerhalb  der amerikanischen Regierung oder ihr nahe-stehende Leute so viele der eigenen Mitbürger ermordet hatten, war die Reaktion aller westlichen Medien.
Diese weigerten sich einfach grundsätzlich, sich mit den physikalischen Fakten zu beschäftigen. Gleichzeitig dämonisierten sie unaufhörlich diejenigen Leute, die versuchten diese Fakten an die Öffentlichkeit zu bringen. Viele dieser Leute waren Physiker, Architekten und Ingenieure, die sehr wohl wussten, wovon sie sprachen.
Jetzt musste ich schmerzhaft erkennen, dass ich den etablierten Medien nicht mehr trauen konnte. Es war jetzt notwendig geworden, alles anzuzweifeln was diese mir berichteten.
Ich fing an, mich mit Hilfe des Internets über viele Themen zu informieren, die mich vorher kaum interessiert hatten.

Und in diesem Zusammenhang bin ich dann endlich auch auf die wirkliche Geschichte des Israel-Palästina-Konflikts gestoßen. Und sie stand im völligen Gegensatz zu dem, was mir so oft erzählt worden war.
Bald erkannte ich, dass das Verschweigen der Wahrheit über Palästina und die Menschen, die dort leben, mit zu den großen Todsünden der westlichen Medien-Berichterstattung gehören.
 Was man mir so lange eingetrichtert hatte, war durch und durch verdreht und verlogen gewesen. 

Palästina war seit Jahrtausenden ununterbrochen besiedelt gewesen. Es gab dort Dutzende von Städten und viele kleine Dörfer mit ihrer  eigenen lokalen Kultur. Felder wurden dort bebaut, und die Früchte von Bäumen geerntet, besonders von Olivenbäumen.
Jahrhunderte lang vor dem Eintreffen der europäisch-zionistischen Siedler hatten die muslimischen, christlichen und jüdischen Menschen innerhalb der Bevölkerung des Landes friedlich miteinander gelebt.


Es war genau die Brutalität und die Arroganz dieser europäischen Einwanderer, die diesen Frieden zerstört hatten. Und die wirklichen Fanatiker im Land waren die zionistischen Immigranten.

Ebenso fand ich heraus, dass der Staat Israel auch an anderen Kriegsverbrechen beteiligt war und indirekt oder direkt in kriegerische Konflikte im ganzen Nahen Osten verwickelt war.
Das Bild rechts wurde aufgenommen, nachdem Israel bei seiner Invasion in den Libanon, eine UN-Unterkunft für Flüchtlinge bombardiert hatte. Dies war nicht der erste Angriff auf den Libanon, der mit Kriegsverbrechen einherging.
Und der Libanon ist nur eines der Länder, in denen Israel militärisch oder durch seine Geheimdienste eingegriffen hatte.

Das eigentliche Problem scheint es zu sein, dass Israel sich im Nahen Osten immer bedroht und niemals wirklich sicher fühlt. Und deshalb handelt das israelische Establishment zumindest inoffiziell völlig nach einem Skript aus der Game-Theorie von John Nash, der damit auch den Nobel Preis gewonnen hat. Diese Theorie wird von Israel dahingehend interpretiert, dass es als Nation militärisch und in anderer Weise immer  so viel stärker als alle anderen sein sollte, dass es konstant in der Lage sein würde, alle potentiellen Gegner völlig vernichten zu können. Dadurch sollten diese niemals auch nur auf die Idee kommen, sich gegen Israel zu stellen.  Diese Theorie macht diplomatische Lösungen, bei denen Kompromisse geschlossen und die Interessen des Gegenübers einbezogen werden müssen, praktisch unmöglich.
Darum ist Israel auch nicht bereit, den Palästinensern irgendwelche Zugeständnisse zu machen, sei es beim Rückzug aus denen im 6-Tage-Krieg eroberten Gebieten oder beim Status von Jerusalem als einer Hauptstadt für beide Völker, der Westen für Israel, der Osten für Palästina. Stattdessen werden in der Westbank immer mehr israelische Siedlungen gebaut und immer mehr palästinensisches Land enteignet, und dem israelischen Staat aus 'Sicherheitsgründen' zugesprochen.
Inzwischen ist eine echte Zwei-Staaten-Lösung praktisch nicht mehr möglich, da ein palästinensischer Staat auf den winzigen Überresten, die die palästinensische 'Autonomiebehörde' noch verwaltet, nicht lebensfähig wäre.
Eine Ein-Staaten-Lösung, bei der beide Völker miteinander gleichberechtigt im selben Land leben, lehnen Israel und seine jüdischen Bürger zum überwiegenden Teil aber ab. Diese Lösung würde der zionistischen Idee widersprechen, wonach ein jüdischer Staat zumindest eine große (80%) jüdische Mehrheit haben muss, ansonsten würden sich die jüdischen Bürger nicht sicher fühlen. 
Stattdessen vertreten ein nicht unbeträchtlicher Teil der Israelis die Meinung, dass die Palästinenser überhaupt nicht nach Palästina gehören sondern alle, einschließlich der palästinensischen Staatsbürger Israels, nach Jordanien vertrieben werden sollten.


Vielleicht um zu bewirken, dass sie das Land freiwillig verlassen, wurde den palästinensischen Bewohnern der Westbank und des Gaza-Strips das Leben immer schwerer gemacht.
Ich las über die Unterdrückung, die sie  Tag für Tag erleiden mussten und die Verbrechen, die gegen sie begangen wurden, wie die Zerstörung ihrer Häuser.
Ich las auch über eine mörderische Tausendkilo-Bombe, die abgeworfen wurde, um einen einzigen 'Terroristen' zu erwischen, wobei ein ganzer Wohnblock zerstört wurde, mit den Menschen noch drin. 
Aber jedes Mal, wenn immer ich versuchte mit den Menschen um mich herum oder auch online über das zu reden, was ich erfahren hatte, da wurde mir gesagt: "Du hast doch keine Ahnung davon, was dort wirklich passiert. Bist du vielleicht schon einmal dort gewesen? Also halt einfach die Klappe!"

Darum habe ich mich im Frühling 2007 dazu entschlossen, mir die Situation in Palästina mit eigenen Augen anzuschauen. Also habe ich einen verlängerten Urlaub genommen, und erst einmal mit einer örtlichen Gruppe gesprochen, die Solidaritätsarbeit für Palästina leistete. Die gaben mir den Ratschlag, bei der Einreise in Tel Aviv mir auf keinen Fall anmerken zu lassen, dass ich mit den Palästinensern sympathisiere, sonst würde ich gar nicht ins Land gelassen.
 Ich hatte Glück und keine Probleme bei der Einreise, denn ich sehe eigentlich sehr unpolitisch aus.

Als ich zurück nach Hause kam, da trug ich Narben, ein paar kleine körperliche, aber so viel größere auf meiner Seele. Die körperlichen waren bald verheilt, die seelischen aber, die tun manchmal heute noch weh.
Als ich versuchte mein Leben dort wieder aufzunehmen, wo ich vorher war, da konnte ich das nicht wirklich. Nach kurzer Zeit musste ich mich in dem Altenheim, in dem ich arbeitete, in die Nachtschicht versetzen lassen, weil ich dort mit weniger Menschen sprechen musste.
Denn über das, was ich erlebt habe, konnte ich nicht sprechen. Wenn ich es versuchte, da kamen die Worte zu schnell, zu laut, zu atemlos aus meinem Mund, so dass ich alle Leute vor den Kopf stieß. Niemand konnte mich verstehen, weil ich nichts erklären konnte. Ich bin nicht einmal zu den Treffen der Solidaritäts-Gruppe gegangen, weil ich mich dafür vor ihnen schämte, dass ich so wenig stress-resistent war.

In meinem nächsten Blogartikel erzähle ich euch dann, was ich konkret in Palästina erlebt habe.